Aufbau einer Webseite für Online Marketing

Wie strukturiert man am besten eine Webseite? Soll man alles in eigene Verzeichnisse legen, Subdomains einrichten oder einfach alles „hinten dran“ hängen? Legt man ein Blog in eine Subdomain oder setzt man das Blog einfach in den Pfad nach dem Domainnamen? Wie soll überhaupt ein HTML-Dokument benannt werden? All das sind Fragen, welche fürs Online Marketing eine Rolle spielen.

Fangen wir zunächst beim einfachsten Thema an, der Benennung von HTML-Dokumenten. Hier gibt es zig verschiedene Systeme, welche den Namen des Dokuments automatisch vergeben. Ist etwa ein Blogbeitrag der zwölfte in einem WordPress-System, kann das System einfach ein Dokument „12“ nennen. Eleganter und zielführender ist jedoch eine Beschreibung, um was es in diesem Dokument geht. So kann man bei Produktbeschreibungen wählen: produktgattung-hersteller-typ.html und erhält gleich für Google viel bessere Beschreibungen, als „12“. Derartige Optimierungen erlaubt bspw. WordPress in der Benutzeroberfläche unter Einstellungen/Permalinks. Auch andere Systeme wie Shops (Magento, Oxid, Presta….) oder richtige Content Management Systeme (Typo3, Contao, Drupal,….) ermöglichen diese Optionen in Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung.

Bei umfangreicheren Systemen wie mehrsprachigen Shops oder Kombinationen aus Forum, Blog und Shop, wird dies etwas schwieriger. Mehrsprachige Systeme kann man entweder mit Subdomains oder einer Sprachtrennung im Pfad vornehmen. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Mit einer Subdomain kann man ganz gezielt Keywords in einer Sprache bewerben. Sind dagegen Keywords international gleich (Beispiel: Jeans), kann man die Keyworddichte optimal gestalten, muss aber immer aufpassen, dass Google hier nicht durch die verschiedenen Sprachen irritiert wird. Auch dürfen die Pfade nicht zu lang werden, weil jede zusätzliche Ebene an Bedeutung verliert.

In allen Fällen gilt es, eine gute Balance zwischen rein technischem Marketing und der Kundenansprache zu finden. Auch ist es immens wichtig, die richtigen Links an der richtigen Stelle zu setzen. So sollte der Hauptauftritt mehrfach auf eine Sobdomain verlinken, während bei „angehängten“ Pfaden die richtigen Keywords als Deep-Links auf die passenden Inhalte  vorhanden sein müssen. All dies ist vorher zu durchdenken, bevor man sich an den Aufbau einer Webseite macht.

In jedem Fall ist dringend hervorragender Inhalt nötig. Die Zeiten, in denen man sich mit einem umfangreichen Linkaufbau alleine Vorteile im Online Marketing verschaffen konnte, sind mit den Google-Updates Panda und Pinguin definitiv für alle Zeiten vorbei. Nur wer sich die Mühe macht, gute Texte und passende Bezeichnung von Dokumenten und Bildern erstellt, sowie sinngebende, benutzerfreundliche Links setzt, kann beim Online Marketing mit guten Plätzen in der natürlichen Suchausgabe rechnen.

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