Beim Denken fängt es an

Online ist anders als konventionelles Marketing. Wer einfache, lineare Denkmodelle verwendet, kommt nicht weit. Bedeutend sinnvoller ist ein integraler Ansatz, der sowohl die Reaktionen von Besuchern, wie auch technische Gegebenheiten berücksichtigt.

Nehmen wir alleine einmal Adwords. Dort hat man um die 200 Parameter, mit denen man eine Kampagne steuern kann. Bei Adwords funktioniert sehr viel ineinandergreifend. Sprich, dreht man an einer Stellschraube, verändert sich oft gleich eine Reihe von Prozessen. Ähnlich sieht es aus bei der Suchmaschinenoptimierung. Auch hier bewirken einige Änderungen gleich sehr komplexe Prozesse.

Sehr viel davon ist aber auch schon wieder eine Kombination aus verschiedenen Disziplinen. Text, Grafik, System und der liebe Mitbewerb sind bereits Größen, die teilweise außerhalb der oben genannten Trafficquellen in Google stehen. Alleine schon eine vernünftige Landingpage oder ein gut funktionierender Weg durch die virtuelle Kasse sind nicht ohne, wenn man vernünftige Resultate möchte.

Dazu kommen jetzt noch zig andere Einflussgrößen. Was ist los bei Social Media – worüber unterhalten sich die Menschen, gibt es dort Absatzmöglichkeiten? Hier muss man schon den Weg sinnvollerweise umbrechen. Wie bekomme ich die Menschen aus einem Social Media System heraus auf meinen Shop oder wie gestalte ich einen Eintrag, damit man meine Dienstleistung interessant findet? Die gleichzeitige Beherrschung verschiedener Sichtweisen funktioniert auch hier ganz anders und viel anspruchsvoller als bei einem einfachen, gedruckten Werbeflyer.

Gerade habe ich nur 3 Beispiele genannt, wo man mit einem aufgepropften, klassischen Marketing und dessen Denkweise nicht weiter kommt. Man könnte jetzt noch Affiliates, Newsletter und viele andere Möglichkeiten hinzu nehmen, welche mit einfacher Werbedenke weder berechenbar noch effizient steuerbar sind. Denn nach allen Betrachtungen zu den Werkzeugen steht schon die Erfolgskontrolle. Hat man schon ein digitalisiertes Marketing, kann man dessen Erfolg sehr leicht kontrollieren und optimieren. Auch hier sind wieder viele Dinge zu beherrschen und einzubeziehen.

Ja, Online Marketing ist sehr effizient. Ja, Online Marketing ist extrem flexibel. Aber Online Marketing ist kein Selbstläufer und vor allem keine einfache Aneinanderreihung von ein paar Kleinigkeiten. Je eher man sich an komplexe Systeme gewöhnt und diese später dann auf einfache Strukturen herunter bricht, desto mehr Erfolg wird man haben. Dafür sollte man tunlichst die wichtigen Einflussgrößen kennen und bewusst ganz genau entscheiden, was man eventuell auslassen kann oder wo „Rundungen“ möglich sind.

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