Gewichtung der Keywords für SEO

Konnte man in der Vergangenheit noch sagen, dass ein Keyword zu irgendetwas zwischen 2 und 7 Prozent im Text enthalten sein muss, hat sich dies mit den letzten Updates von Google geändert. Es kommt nicht nur darauf an, ein Keyword beliebig oft zu wiederholen, sondern es muss im richtigen Kontext mit der richtigen Verlinkung auftauchen. Das Zusammenspiel zwischen rein textlicher Arbeit und der internen wie äußeren Verlinkung ist bedeutend komplexer geworden. Wenn man überhaupt noch einen Prozentsatz angeben möchte, bewegt sich dieser um 3-4 Prozent.

Wichtig ist, dass auch der Rest passen muss. Schlagworte ohne Sinn dienen nicht dem Wohl des Benutzers. Und seitdem Google von Menschen bewertete Seiten als Referenz für seinen Suchmaschinenalgorithmus nutzt, sind reine Keyword-Oasen sowie inhaltsleerer Fülltext einfach nicht mehr zeitgemäß. Es sollte ein irgendwie gearteter Mehrwert vorhanden sein, sei es besonders ausführliche Information zu einem Sachthema, sei es eine besonders gelungene und eingängige Darstellung. Bloße Masse und beliebige Worthülsen bringen es einfach nicht mehr für die Gewinnung guter Positionen.

Nicht jeder Link ist brauchbar

Schön, wenn viele Links auf eine Webseite zeigen. Schlecht, wenn es die falschen sind. Mit dem Pinguin-Update hat Google die Kriterien für Links deutlich verschärft. Anstelle von zig Links aus nichtssagenden Verzeichnissen oder irgendwelchen ausländischen Seiten, ist eine gesunde Mischung wichtiger denn je. Was heißt das?

Es gibt im Web Seiten mit einem sehr hohen Vertrauensfaktor. So zum Beispiel das Open Directory Project, Universitäten, Städte, Wirtschaftsverbände, etc., bis hin zu Wikipedia. Da sollte man schon ein paar Links draus beziehen, damit man für vertrauenswürdig gehalten wird. Jetzt denken sich einige: Moment mal, ich kann zwar bei Wikipedia einen Link reinsetzen, der ist doch aber mit dem no-follow Attribut gar nicht wirksam in Suchmaschinen? Oh, doch, die no-follow Links werden trotzdem gewertet und wenn sie von einer hoch vertrauenswürdigen Seite kommen, haben sie erhebliche Bedeutung.

Beispiel für Bad Links in der Suchmaschinenoptimierung für Online Marketing

Das braucht man auf keinen Fall: Absolut nichtssagende Links, welche auf ein Blog verweisen. Dieser Linkmüll ist schlecht für Suchmaschinenoptimierung.

1:1 Linktausch, gekaufte Links (auch Eintragungsgebühren zählen da mit!!!), viele Links aus einem engen IP-Adressraum, nur Blogkommentare und so weiter, erweisen sich als Boomerang. Google bekommt sehr schnell spitz, dass so ein Linkprofil nicht natürlich sein kann und straft dann die Seiten heftig ab. Wichtig und richtig ist, für ein „natürliches“ Linkprofil zu sorgen, wie es eben im Web im Laufe der Zeit entstanden sein kann. Links ein Beispiel für absolute Schrottlinks, welche auf ein Blog weisend gesetzt wurden.

Dazu zählt auch, notfalls dubiose Links entwerten zu lassen – indem man die linkgebende Seite herausnimmt, siehe Linkabbau. Das ist aber ein zweischneidiges Schwert, denn so macht man Google darauf aufmerksam, dass man an den eigenen Links herumbastelt. Dennoch ist dies zurzeit das einzige Mittel, einen zugespammten Linkaufbau wieder freizuräumen. Und genau dieses Zuspammen betreiben gerade einige Agenturen………

Google wertet nochmals verstärkt Inhalte

Schon mit einem Update im März 2012, genannt Panda, hat Google die Kriterien für natürliche Suchergebnisse deutlich Richtung hochwertiger Inhalte verschoben. Ein wichtiger Schritt war hiebei, gute Webseiten von Menschen beurteilen zu lassen. Die beurteilten Webseiten werden als Referenzen genutzt, von denen der Google-Algorithmus lernen kann, wie gute Seiten mit hochwertigen Inhalten aussehen. Einfach ausgedrückt vergleicht Google die Ratings von Menschen mit dem, was es im Netz vorfindet. Je besser also eine Webseite beim Leser „ankommt“, desto höher wird bei diesem Kriterium die Position in der Ausgabe statt finden. Was jetzt technisch klingt, ist an sich logisch. Neben der reinen Konformität entsprechend der Google Webmaster Guidelines sichert man sich gute und gut zu bedienende Webseiten als Suchresultat zur Steigerung der Kundenzufriedenheit seitens Google. Rein grafiklastige Seiten mit wenig Inhalt oder Seiten mit schwieriger Bedienung haben Abstufungen erfahren, während leicht zu bedienende, inhaltsstarke Seiten gewonnen haben.

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