Social Media – wenig Kaufbeeinflussung

Nach einer Studie von Forrester Research beeinflusst Social Media weniger als 1 Prozent der direkten, schnellen Kaufentscheidungen, siehe auch diesen Artikel. In der Praxis ist dieser Wert nachvollziehbar. Für direkten Umsatz bringt Social Media vergleichsweise wenig, da das Kaufverhalten von etwa Facebook-Benutzern in der Summe deutlich schlechter ist und vom Volumen her überhaupt nicht mit „klassischen“ Internetshops mithalten kann. Entsprechend vorsichtig agieren viele Firmen für den eventuellen Aufbau eigener Facebook-Shops. Mit Recht, denn nach wie vor sind die absoluten Umsatzbringer Webshops, Verkaufsportale (Amazon, ebay…) und Preisvergleiche. Trotzdem bietet Social Media hoch interessante Ansätze für sehr breit gestreute PR-Maßnahmen.

Es geht sich also weniger um einen aggressiven, sofortigen Verkauf, sondern um einen langfristigen Imageaufbau. Erst, wenn dies geleistet ist, kann man über eingestreute Angebote reden. Der mögliche Kunde braucht immer erst das Vertrauen „da kann ich problemlos kaufen, die haben einen guten Service“.

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